Die schnellere Verarbeitung und der Sicherheitsgewinn, den die abgestimmten Fittings und Armaturen dank der SC-Contur in Verbindung mit den zugehörigen Rohrsystemen durch die „kalte“ Pressverbindungstechnik bieten, haben zu einem deutlich rationelleren Service des Versorgers geführt.
„Vor allem durch die bei nahezu allen Stahl- und Gussversorgungsleitungen einsetzbare Anbohrarmatur können wir als kleineres Versorgungsunternehmen noch schneller und flexibler auf die Wünsche unserer Kunden reagieren", so Rolf Stiebing, Betriebsleiter der Stadtwerke Kierspe.
Der Hintergrund: Die mit Haltebügeln in sechs Größen lieferbare Armatur macht bei der Anbindung des Hausanschlusses an die Hauptleitung bis DN 300 durch ihren Geopress-Abgangsstutzen aufwändige Schweißarbeiten im Rohrgraben überflüssig. So können beispielsweise Reparaturarbeiten unabhängig von jeder Witterung durchgeführt werden, da die Baustelle nicht wie beim Heizwendelschweißen trockengelegt werden muss.
Der zweite maßgebliche Vorteil liegt in der um 360 Grad frei wählbaren Position des Anbohrventilgehäuses: Er kann in 30 Grad-Schritten mit dem Geopress-Abgangsstutzen exakt so ausgerichtet werden, wie der weiterführende Rohrgraben verläuft.
Johann Janzen und Vitali Slobin, die für die Kiersper Stadtwerke die Hausanschlüsse installieren, sind von dieser Technik auf jeden Fall begeistert: „Die früher über die eigentliche Installation hinaus notwendigen Arbeiten haben sich deutlich verringert. Außerdem geht es schneller und wir brauchen viel weniger Platz, weil wir mit dem kompakten Akku-Presswerkzeug und der Geopress-Gelenkzugbacke die Rohrleitungen auch an schwer zugänglichen Stellen verpressen können.“
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