Eine schicke Altbauwohnung in bester Lage von Stuttgart. Ein Glücksfall. Doch dann dieses Bad. Christina und Florian Landwehr traf fast der Schlag. Hier hilft nur ein radikaler Rundumschlag, waren sich die Beiden sicher. Kein leichter Schritt, doch bei der guten Planung im Vorfeld nur halb so schlimm. Ihr Installateur arbeitete mit einem Vorwandinstallationssystem, einem Flächentemperiersystem und den neuesten Sanitärobjekten. Das Ergebnis: Clevere Ausnutzung des vorhandenen Raums, Energie-Einsparung und ein Design, das die Raumwirkung unterstützt.
Vorwandinstallationselemente sind Ständerwerke bei denen die Anschlüsse für den Wasserzu- und -ablauf sowie die Aufhängemöglichkeiten für die Sanitärobjekte bereits werkseitig integriert sind. Sie werden entweder direkt vor die Wand gestellt und verdübelt oder durch den Installateur individuell für jede Einbausituation erstellt. Sie können über Eck angebracht oder sogar in den Raum hinein montiert werden. Etwaige Abstände zu den vorhandenen Anschlüssen der Hausinstallation werden mit flexiblen Kunststoffleitungen überbrückt. Das Ergebnis sind saubere, schnelle und kreative Renovierungslösungen, die es verstehen, den vorhandenen Raum auszunutzen und neu aufzuteilen.
Raum gewinnen
Auch das Ehepaar Landwehr hat die Aufteilung im Bad neu gewählt und insbesondere durch den Verzicht auf die Badewanne und den Einbau einer Dusche hinter der vorspringenden Wand Raum gewonnen. Hinzu kam die clevere Idee des Installateurs, die Hohlräume im Vorwandsystem auszunutzen und damit zusätzlichen Stauraum zu schaffen. Dafür wurden in das Vorwandsystem „Steptec“ von Viega Vorrichtungen eingebaut, die nachher mit Einbauschränken und –regalen ausgefüllt wurden.
Energie einsparen
„Im Nachhinein betrachtet“, so Christina Landwehr, „war das Badezimmer unsere größte Baustelle in der gesamten Altbauwohnung. Als dann noch der Vorschlag vom Installateur kam, auch das Wärmeverteilsystem auszutauschen, da dachte ich eigentlich nur: Oh nein, nicht auch noch das.“
Da die alte Heizung durch die Hausgemeinschaft ausgetauscht werden sollte, empfahl der Installateur ein Flächentemperiersystem. Denn dieses Wärmeverteilsystem arbeitet deutlich effizienter und wirtschaftlicher als herkömmliche Heizkörper. Es funktioniert nach dem Prinzip einer Fußbodenheizung und wird unsichtbar in Boden, Wand oder Decke verlegt, so dass der Platz in den eigenen vier Wänden optimal ausgenutzt werden kann. Das Flächentemperiersystem „Fonterra Reno“ von Viega spielt gerade bei der Renovierung von Altbauten seine Vorzüge aus. Es baut besonders flach auf und kann nach der Montage direkt verspachtelt und verfliest werden. „Es ist zwar am Anfang eine Menge, was man in ein Badezimmer investiert“, so das Fazit von Florian Landwehr, „aber unter dem Strich rechnet es sich. Wir sparen jetzt zum Beispiel eine deutliche Menge an Energie ein – und haben eine tolle Strahlungswärme im Badezimmer, inklusive warmer Füße.“
Raum gestalten
Die letzte Aufgabe für den Installateur, sozusagen das i-Tüpfelchen im Renovierungsprojekt der Landwehrs war es, die Sanitärobjekte aufeinander abzustimmen. Zumindest bei der WC-Betätigungsplatte dachten die beiden Renovierer, dass er an seine Grenzen stoßen wird. Sie sollte sich in die Gesamtgestaltung einpassen und auf keinen Fall wie ein Fremdkörper auf den weißen Fliesen und neben den hellen Einbauschränken wirken. Die Lösung kam ebenfalls aus dem Hause Viega – in Form der WC-Betätigungsplatte „Visign for More sensitive“. Sie glänzt durch eine zurückhaltende Eleganz und insbesondere durch die Verwendung von Glas als neues und innovatives Material. Der Raum wirkt so in sich stimmig und die Sanitärobjekte erwecken den Anschein, als wären sie exakt für diesen Raum und diese Situation hergestellt worden.
Und das Fazit von Christina Landwehr? „Jeder der das Ergebnis unserer Renovierung sieht, ist überzeugt und infiziert. Wie zum Beispiel meine Eltern, die nun endlich auch ihren Traum von einem barrierefreien Bad angehen werden.“
Das Bad war ein echter Wermutstropfen in der Stuttgarter Altbauwohnung der Landwehrs. Nicht nur das Design war in die Jahre gekommen, sondern auch der vorhandene Raum wurde nicht optimal ausgenutzt. Hier half nur ein radikaler Rundumschlag. (Foto: Viega)
300 dpi, RGB, jpg
Mit Hilfe des Vorwandsystems „Steptec“ von Viega verwandelte sich das an sich kleine Bad in ein echtes Raumwunder. Aber auch mit dem neuen Flächentemperiersystem „Fonterra Reno“ sind die Landwehrs nun auf dem neuesten Stand der Technik. (Foto: Viega)
300 dpi, RGB, jpg
Da die „Steptec“ Schiene auf jedes gewünschte Maß gekürzt werden kann, konnte selbst unter dem Fenster der Platz optimal genutzt werden: Für ein Waschbecken sowie rechts und links für Schränke. (Foto: Viega)
300 dpi, RGB, jpg
Wenige, aber helle Farben – auch das lässt ein Badezimmer größer wirken. Die Landwehrs führten diese Farbgebung stringent durch – bis hin zur Wahl der WC-Betätigungsplatte: der „Visign for More sensitive“ von Viega. (Foto: Viega)
300 dpi, RGB, jpg
Besser geht es nicht: In das Vorwandsystem „Steptec“ wurden Schränke integriert, die alles rund um den Waschtisch aufnehmen und übersichtlich parat halten. (Foto: Viega)
300 dpi, RGB, jpg
Eine bodengleiche Dusche, WC, Waschtisch, jede Menge Stauraum und mollige Wärme im ganzen Badezimmer. So sieht der Lohn nach nur gut zwei Wochen Umbauphase aus. Eine so kurze Renovierungszeit war früher undenkbar. (Foto: Viega)
300 dpi, RGB, jpg